für Tenorsaxophon und Bassklarinette
Woulda Coulda Shoulda wurde vom Chicagoer Duo Garden Unit für sein Konzert in der Frequency Series im Constellation am 15. September 2024 in Auftrag gegeben und ist ihm gewidmet. Das Stück dauert etwa fünf Minuten und ist für Tenorsaxophon und Bassklarinette geschrieben.
Der Titel ist der Klang der Reue im Mund — drei Wörter, die nicht ganz Wörter sind, der Konjunktiv zum Kinderreim zusammengefallen. Die beiden tiefen Rohrblätter verbringen das Stück damit, einander die Sätze zu beenden und es falsch zu machen. Vierteltöne verhindern, dass sich das Paar je auf eine Tonhöhe einigt; Triller und Tremoli sollen so schnell und dicht wie möglich sein; Lufttöne, Slap Tongue, scharfes hörbares Einatmen und gebündelte hohe Multiphonics machen die Instrumente zu zwei Menschen, die gleichzeitig darüber reden, was hätte passieren können. Hin und wieder landen sie für einen Takt auf einem Unisono, und das ist der traurigste Klang des Stücks.
Eine kleine, schnelle, leicht komische Studie über ein ganz und gar unkomisches Gefühl.