Presque Rien pour une voix perdue
audiovisuelles Album in sieben Sätzen für aufgenommene Stimme und Elektronik, mit Filmen
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Presque Rien pour une voix perdue (Fast nichts für eine verlorene Stimme) besteht aus sieben Sätzen, in denen eine aufgenommene Stimme sich langsam in den Raum zurück auflösen darf, der sie aufgenommen hat. Sprache franst zu Atem aus, Atem zu Summen, Summen zu Architektur. Ein 193-Hz-Brummen aus dem Aufnahmeraum, ein Kühlschrank, wurde aus dem Raum herausgelöst und als Rückgrat des Albums neu aufgebaut; unter allem liegt ein E3, der stabilste Ton, den die Stimme je gehalten hat. Das Album beginnt mitten im Satz und endet nach dem letzten.
Die Musik wurde für vier Kanäle konzipiert. Die Filme entwerfen Räume in ein und demselben Gebäude, in denen ein Stuhl, eine Tür, Kupferkabel und schmales Licht wiederkehren, während die Stimme stoffliche Gestalt annimmt: Fäden, gefaltete Flächen, Bänder, durchnässtes Papier und Staub. Sie tragen das Stereo-Master, und die Räume werden zu Orten, an denen man auf das hört, was bleibt.






